40 Kinder des Pfarrverbandes Neureichenau empfingen das Sakrament der Ersten Heiligen Kommunion

Pfarrverband Neureichenau am 26.05.2026

Info Icon Bild: Marianne Schmid

Altreichenau/​Neureichenau. Zehn Kin­der aus der Pfar­rei St. Sigis­mund und drei­ßig Dritt­kläss­ler aus St. Leon­hard emp­fin­gen in zwei bewe­gen­den Fest­got­tes­diens­ten das Sakra­ment der Ers­ten Hei­li­gen Kommunion.

Unter der Lei­tung von Pas­to­ral­re­fe­rent Franz Wie­demann hat­ten sie sich meh­re­re Mona­te durch regel­mä­ßi­ge Unter­wei­sun­gen und dem Mit­fei­ern der Kir­chen­fes­te auf die­sen beson­de­ren Tag vor­be­rei­tet. Gemein­sa­me Pro­jek­te wie das Knüp­fen von Rosen­krän­zen, das Bin­den von Palm­bu­schen oder das Bas­teln von Tisch­ker­zen stärk­ten ihre Gemein­schaft zusätzlich.

Fest­lich geklei­det in wei­ße Alben zogen die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der mit ihren Ker­zen in einer fei­er­li­chen Pro­zes­si­on mit Pfar­rer Dra­gu­la, Franz Wie­demann und den Minis­tran­ten in ihre jewei­li­ge Hei­mat­pfarr­kir­che ein, wo sie in Alt­rei­chen­au vom Kin­der­chor Die Kir­chen­mäu­se“ und eine Woche spä­ter in Neu­rei­chen­au von der Grup­pe David“ musi­ka­lisch emp­fan­gen wurden.

Pfar­rer Emil Dra­gu­la begrüß­te alle Fest­gäs­te und Pfarr­an­ge­hö­ri­gen. Im Wech­sel mit den Erst­kom­mu­ni­on­kin­dern hob Franz Wie­demann im wei­te­ren Ver­lauf der Fei­er die Bedeu­tung des dies­jäh­ri­gen The­mas Licht sein für ande­re“ anhand aus­ge­wähl­ter Tex­te aus der Hei­li­gen Schrift hervor.

Nach den Kyrie-Rufen der Kin­der lei­te­te der Pas­to­ral­re­fe­rent über zur Lesung aus dem Buch Gene­sis. Als Sym­bol dafür zeig­te ein Kom­mu­ni­on­kind eine Welt­ku­gel in Form eines Was­ser­bal­les. Ande­re Kin­der tra­ten hin­zu und tru­gen abwech­selnd die Tex­te der alt­tes­ta­ment­li­chen Lesung über den ers­ten Schöp­fungs­tag vor, wäh­rend Franz Wie­demann Betrach­tun­gen dazu for­mu­lier­te. Von Fins­ter­nis und Cha­os war da die Rede, von Urflut und unheim­li­chen Was­ser­mas­sen, die Angst und Schre­cken ver­brei­te­ten, bis schließ­lich Gott ein­griff, Ord­nung schaff­te und Licht ins Dun­kel brach­te“. Gott sprach: Es wer­de Licht. Und es wur­de Licht. Gott sah, dass das Licht gut war“, zitier­ten die Kom­mu­ni­on­kin­der. Durch das Licht ver­lie­re das Cha­os der Dun­kel­heit und des Anfangs sei­ne Schre­cken. Gott selbst sei das Licht, das unser Leben hell mache trotz man­cher­lei Schick­sals­schlä­ge, erklär­te Franz Wiedemann. 

Im neu­en Tes­ta­ment fal­le nach sei­nen Wor­ten nun der Blick auf Jesus, der von sich selbst bezeu­ge: Ich bin die­ses Licht“ (Joh 8) und an ande­rer Stel­le noch dar­über hin­aus­ge­he: Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14). Jesus mache es uns vor, wie wir Licht sein kön­nen für ande­re in den Wid­rig­kei­ten des Lebens. Sei­nem Bei­spiel sol­len wir folgen.

Als Zei­chen dafür ent­zün­de­ten Müt­ter an die­ser Stel­le die Kom­mu­ni­on­ker­zen der Kinder.

In den Für­bit­ten fass­ten Kin­der und Müt­ter ihre Anlie­gen in Wor­te. Pfar­rer Dra­gu­la dank­te am Ende der Für­bit­ten, dass Jesus immer wie­der den Weg aus der Dun­kel­heit des Lebens ins Licht zeige.

Vol­ler Ehr­furcht erleb­ten die jun­gen Chris­ten schließ­lich den gro­ßen Augen­blick, in dem sie zum ers­ten Mal den Leib Chris­ti emp­fan­gen durf­ten. Mit einem Gebet im Wech­sel gespro­chen dank­ten sie für den Emp­fang die­ses bedeu­ten­den Sakramentes.

Mit Kyrie-Rufen, Für­bit­ten und einer Gaben­pro­zes­si­on gestal­te­ten die Kom­mu­ni­on­kin­der des Pfarr­ver­ban­des zwei Dank­fei­ern zum Abschluss ihrer Erst­kom­mu­ni­on. Als Sym­bo­le brach­ten sie Brot und Wein, eine Ker­ze („Licht sein für ande­re“), eine wei­ße Albe (Zei­chen für Jesu Ein­la­dung zu sei­nem Fest­mahl) und eine Blu­me (Zei­chen für Got­tes Schöp­fung und zum Dank an alle Eltern und Hel­fer) zum Altar und schau­ten damit vol­ler Dank­bar­keit zurück auf den Tag ihrer Ers­ten Hei­li­gen Kommunion.

Text und Bil­der: Mari­an­ne Schmid
Inter­net­auf­tritt: Armin Urmann

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