Herbstausflug der Pfarreien Alt- und Neureichenau

Pfarrverband Neureichenau am 29.09.2025

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Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Attersee am Attersee

Weihnachten im Spätsommer?

Herbstausflug der Pfarreien Alt- und Neureichenau führt in den Attergau und das Salzburger Land

Einen abwechs­lungs­rei­chen und inter­es­san­ten Herbst­aus­flug erleb­ten 44 Pfarr­an­ge­hö­ri­ge aus den Pfar­rei­en Alt- und Neu­rei­chen­au. Der Pfarr­ge­mein­de­rat und die Kir­chen­ver­wal­tung der Pfar­rei St. Sigis­mund mit PGR-Vor­sit­zen­der Eli­sa­beth Krems­rei­ter und Kir­chen­pfle­ger Georg Stad­ler hat­ten ein­ge­la­den, zu einer Tages­rei­se an den Atter­see, zum Mond­see und zur bekann­ten Stil­le-Nacht-Kapel­le“ in Oberndorf.

Unter der Rei­se­lei­tung von Eli­sa­beth Krems­rei­ter star­te­te die Grup­pe bes­tens gelaunt in einen son­ni­gen und viel­ver­spre­chen­den Tag.

Ihr Weg führ­te sie über Pocking und Ried im Inn­kreis zur Ort­schaft Atter­see am Atter­see, wo die Aus­flüg­ler von einem atem­be­rau­ben­den Pan­ora­ma emp­fan­gen wur­den. Die Aus­läu­fer des Höl­len­ge­bir­ges spie­gel­ten sich im kris­tall­kla­ren Was­ser wider und wei­ße Segel­boo­te glit­ten, vom Mor­gen­wind ange­trie­ben, behut­sam über den See.

Wäh­rend eini­ge die sehens­wer­te Wall­fahrts­kir­che Maria Him­mel­fahrt“ hoch über der Ort­schaft besich­tig­ten und mit einem gran­dio­sen Blick über den größ­ten See inner­halb Öster­reichs belohnt wur­den, wag­ten ande­re eine Rund­fahrt auf dem Schiff ent­lang des Nord­ufers, um vie­les Wis­sens­wer­te rund um die Regi­on zu erfah­ren. Wie­der ande­re schlen­der­ten ent­lang des Ufers, um eine der berühm­ten öster­rei­chi­schen Kaf­fee­sor­ten zu genießen. 

Auf der soge­nann­ten Mond­see-Pan­ora­ma-Stra­ße“ setz­te die Rei­se­grup­pe ihren Weg fort an den nahe­ge­le­ge­nen Mond­see. Eli­sa­beth Krems­rei­ter emp­fahl ihren Gäs­ten die Besich­ti­gung der Basi­li­ka St. Micha­el in der Ort­schaft Mond­see, die Kir­che Maria Him­mel­fahrt“ ober­halb des Ortes mit beein­dru­cken­dem Blick auf den Mond­see wie auch das Fla­nie­ren an der See­pro­me­na­de oder im Zen­trum der Ort­schaft mit zahl­rei­chen schö­nen Einkaufsmöglichkeiten.

Gemein­sam ging es wei­ter Rich­tung Lau­fen an der Salz­ach zum Höhe­punkt der Rei­se, zur bekann­ten Stil­le-Nacht-Kapel­le“ in Oberndorf.

Pas­to­ral­re­fe­rent Franz Wie­demann gab hier inter­es­san­te Ein­bli­cke in die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des berühm­ten Weih­nachts­lie­des Stil­le Nacht, hei­li­ge Nacht“, über sei­ne Schöp­fer“ Joseph Mohr und Franz Xaver Gru­ber und schließ­lich sei­ne Rei­se um die gan­ze Welt“.

Die Kapel­le selbst ste­he nach sei­nen Wor­ten an jener Stel­le, an der die ursprüng­li­che Kir­che St. Niko­la gestan­den habe, in der das Lied erst­mals am 24. Dezem­ber 1818 urauf­ge­führt wur­de. Heu­te zäh­le es zum imma­te­ri­el­len UNESCO Welt­kul­tur­er­be. Lei­der fiel St. Niko­la im Lau­fe der Jahr­hun­der­te meh­re­ren Hoch­was­sern zum Opfer und muss­te abge­ris­sen wer­den. An ihrer Stel­le ent­stand die heu­ti­ge Stil­le-Nacht-Gedächt­nis-Kapel­le“, erklär­te Franz Wie­demann den Zuhörern.

Ange­sichts von Not, Hun­ger und Krieg in der dama­li­gen Zeit soll­te ein Lied den Men­schen Trost und Hoff­nung geben. Franz Wie­demann hat­te pas­send dazu eine Medi­ta­ti­on mit Gedan­ken zu Psalm 121 vor­be­rei­tet: Ich bin von Gott behü­tet.“ Das gemein­sam gesun­ge­ne Lied Stil­le Nacht, hei­li­ge Nacht“ stell­te den emo­tio­na­len Höhe­punkt die­ses Geden­kens dar.

Nach den bewe­gen­den Momen­ten in der Kapel­le blieb der Grup­pe noch etwas Zeit, um die Atmo­sphä­re die­ses geschichts­träch­ti­gen Ortes auf sich wir­ken zu las­sen. Man­che ver­weil­ten in stil­ler Andacht in der Kapel­le, bestaun­ten die kunst­vol­le Aus­stat­tung oder tru­gen sich in das Gäs­te­buch ein. Ande­re nutz­ten die Gele­gen­heit, klei­ne Andenken zu erwer­ben oder sich mit einer Tas­se Kaf­fee im benach­bar­ten Café zu stärken. 

Am frü­hen Abend trat man schließ­lich die Heim­rei­se an, über­zeugt davon, dass Stil­le Nacht“, im Spät­som­mer gesun­gen, durch­aus einen beson­de­ren Zau­ber inne­ha­be.
 


Text: Mari­an­ne Schmid

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